BY KATHARINA

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Nikka: Whiskey aus Japan

Juli 1, 2017
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Whiskey aus Japan? Klingt erstmal ungewöhnlich, oder? Denkt man doch bei Whiskey erstmal an Ireland oder Schottland. Ich war anlässlich des Japantages von Nikka Whiskey eingeladen und durfte ein tolles Foodpairing Menü im Tafelspitz 1876 genießen. Ich muss zugeben, dass ich vorher ehrlich gesagt nicht so der Whiskey Fan war, aber die Neugierde hat gesiegt. Und ich dachte mir, dass Whiskey aus Japan vielleicht etwas völlig anderes ist. Dort angekommen sah ich gleich, dass es mehrere Sorten zum Probieren geben sollte. Ich war natürlich total gespannt wie unterschiedlich die Whiskey Sorten sein würden. Mario Kappes, der als Whiskybotschafter des hanseatischen Importeurs Borco für die Marken Nikka und Damlore zuständig ist, führt locker durch den Abend. Schon sein erster Satz macht ihn mir sympathisch:  „Menschen, mit denen ich trinke und esse, duze ich!“ Finde ich total gut, da ich eh nicht so ein großer Fan vom „Sie“ bin. Bevor wir mit dem Menü beginnen, erzählt uns Mario etwas über Nikka Whiskey und die Entstehungsgeschichte. Wie es überhaupt dazu kam, dass wir jetzt Whiskey aus Japan trinken können. Die Geschichte beginnt mit einem Mann namens Masataka Taketsuru, der unbedingt Whiskey in Japan herstellen wollte und dafür nach Schottland reiste und die Herstellung von Whiskey erforschte. Als er dann nach Japan zurückkam, war er nicht nur um einiges an Wissen reicher, sondern hatte auch eine Ehefrau, die er in Europa kennenlernte. Als er nicht sofort mit der Whiskeyproduktion Geld verdienen konnte, brachte sie die Familie mit Klavierunterricht über die Runden. Über die beiden gibt es übrigens heute noch eine japanische Soap.
Doch nun zum Menü: Wir starten mit Langustino, mariniert in Kaffee und Nikka und dazu dem Nikka Yoichi Single Malt. Eine Kombination, die aus beidem, Whiskey und dem Gang, das beste herausholt. Schon dieser Whiskey schmeckt mir total gut, was mich sehr überrascht, da ich vorher immer eher Whiskey gemieden habe. Nach dem Yoichi Single Malt gibt es nun den leichteren Miyagikyo. Er begleitet den Gang Nummer zwei: Rotbarbe mit geräucherten Kartoffeln. Auch dieser Whiskey schmeckt mir. Doch der nächste Whiskey ist mein Liebling des Abends: Der Nikka Coffey Malt. Coffey hat in diesem Fall nichts mit Coffee/ Kaffe zu tun. Es ist ein spezielles Destilliergerät, durch dessen Bauart ein kontinuierliches Brennen im Gegensatz zu den klassischen Pot Stills möglich ist. Der Name kommt von  dem Iren Aeneas Coffey, der diese Art des Brennens erfunden hat. Dieser Whiskey hat eine Karamellnote und schmeckt mir am allerbesten. So lecker auch mit dem passenden Gang, dem beschwipsten Stubenküken. Nach meinem Whiskey Favoriten kommt mein Lieblingsgang: Rücken vom Maibock mit einem Hauch von Apfel und Bohnen. So so lecker. Das Fleisch war auf den Punkt gebraten und total zart. Der Whiskey dazu, der Nikka Coffey Range, war aber etwas gewöhnungsbedürftig. Der leichte Klebstoffgeruch war nicht so ganz mein Fall. Trotzdem passten Gang und Whiskey gut zusammen und gepaart mit dem leckeren Maibock konnte ich auch diesen Nikka Whiskey genießen. Zum Dessert, den Schokoladen-Knusper-Cannelloni gab es abschließend den Nikka from the barrel, ein Blend aus über 100 Destillaten, den uns Mario dann auch in kleine Flachmänner abgefüllt hat. Mario war der Star des Abends und hat uns alle wirklich glänzend unterhalten. Man merkt, dass er Whiskey lebt und liebt und voll und ganz hinter dem Produkt Nikka Whiskey steht. Seine Leidenschaft für Whiskey ist ansteckend und falls ihr mal die Gelegenheit habt an einem Tasting mit ihm teilzunehmen, nehmt die Gelegenheit war. Danke an Mario und Nikka Whiskey sowie an die Agentur Lauffeuer für die Einladung, an das Restaurant Tafelspitz 1876 für das tolle Menü und an meine Freundin und Kollegin Ann-Cathrin aka. AC für die tolle Begleitung. Ich bin definitiv zum Whiskey Fan geworden und kann euch Whiskey aus Japan nur ans Herz legen.

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Danke Nikka Whiskey und Lauffeuer Kommunikationspart für den tollen Abend und die Einladung. Meine Meinung ist meine eigne und wurde durch nichts beeinflusst.
Bilder: Lauffeuer Kommunikation/Sven Goldmann

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